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Das Wetter wird wieder kälter und rauher hier im Norden, die Fragen nach dem "Was zieh ich denn jetzt an" kommen wieder öfters vor. Zeit für ein Paar Tipps für euch:
Das Baby nah am Körper tragen, auch bei der kälteren Jahreszeit hat nicht nur den Vorteil, dass ihr euch gegenseitig wärmt, sondern auch, dass ihr weiterhin mobil und flexibel bleibt. Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt, im Bus oder auf dem Wochenmarkt sind kein Problem mehr, bei einem getragenen Baby und Kleinkind. Auch das Schieben des Kinderwagens durch Schneematsch ist nun keine Last mehr für euch. Das Deutsche Rote Kreuz schreibt: "Der wichtigste Rat für Eltern ist: Babys immer am Körper tragen!" - sagt Kinderarzt Prof. Joachim Gardemann aus Münster, der seit Jahren für das Rote Kreuz weltweit Einsatz ist. "Im Kinderwagen oder einer Babyschale kann es schnell zu einer Unterkühlung kommen. Deshalb ist es besser, sich die ganz Kleinen beispielsweise mit einem Tuch vor den Bauch zu binden und den eigenen Mantel drüber zu schließen. Körperwärme ist der beste Schutz."
Die Möglichkeiten sind hier verschieden:
- Unter deiner Jacke, wenn dein Baby noch klein ist, oder unter der Jacke deines Partners findet ein Neugeborenes Platz. Fleecejacken dehnen sich etwas mit, sodass diese am Anfang noch gut passen.
- Jackenerweiterung für eure Jacken: Einfach in eure vorhandene Jacke mit einem passenden Adapter einzippen und schon kann es los gehen. Der Wechsel von verschiedenen Jacken ist möglich und du hast aus deiner Lieblingsjacke einfach eine Tragejacke gemacht.
- Ein Tragecover funktioniert ähnlich einer Decke: Du kannst es über dein Baby legen und befestigen und hast uneingeschränkt weiterhin die Möglichkeit deine Jacke über zu ziehen. Für wechselhaftes Wetter oder Sport im Freien ideal.
- Eine Tragejacke ist der "Mercedes" unter den Möglichkeiten. Eine spezielle Tragejacke bietet dem Träger mit einem Einsatz die Möglichkeit, sein Baby vorne oder auf dem Rücken zu tragen und auch später ohne Tragling, sieht so eine Jacke gut aus und erfüllt Ihren Zweck. Weiterer Vorteil: Ihr wärmt euch in einem geschlossenen System.
- Trage dein Baby unter deiner Jacke mit deiner Tragehilfe oder deinem Tragetuch
- die Nase deines Babys muss frei sein um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten
- bauschige Schals beim Träger vermeiden, eher auf einen Rollkragenpullover oder einen Mutter-Kind-Schal ausweichen
- Dein Tragetuch oder deine Tragehilfe ist eine zusätzliche Schicht Kleidung am Körper, Kopf und Beine sollten mit zusätzlicher Kleidung geschützt werden, also mit einer Mütze und Babystulpen.
- dicke wattierte Schneeanzüge meiden, die Überhitzungsgefahr ist zu groß.
- Die Haut deines Babys ist dünner als die von uns Erwachsenen daher gilt: Baby mit einer Creme auf wasser-öl Basis eincremen
Kontrolliere regelmäßig ob dein Baby schwitzt oder friert im Nacken. Bei einem Raumwechsel vom Spaziergang in ein Café ziehst du deine Tragejacke einfach aus, denke auch an die Mütze deines Babys. Das Zwiebelprinzip bewährt sich nicht nur bei uns Erwachsenen, auch dein Baby kannst du so leicht etwas zu warmes wieder ausziehen. Bei Babys hat sich Wollkleidung aus Wollwalk oder einem Wolle/Seide-Gemisch sehr bewährt: Wolle hat den Vorteil, dass sie temperaturausgleichend ist und Feuchtigkeit aufnimmt ohne sich feucht anzufühlen und sehr atmungsaktiv ist.
Und sollte es doch mal glatt werden und ihr wollt die Wintersonne genießen, so kannst du über deine Schuhe mit gutem Profil z.B noch Überzieh-Spikes ziehen.
Tragejacken und Tragecover sowie geeignete Babystulpen für den WInter kannst du dir in meiner Praxis ansehen, ausprobieren und leihen. Bei Bedarf kannst du mich gerne
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Deine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit in deinem Leben. Durch körperliche Veränderungen kann es zu Problemen führen. Daher habe ich für dich einige Mobilisations- und Dehnungsübungen zusammen gestellt, die dir gut tun.
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Immer wieder werde ich gefragt, welches Buch sich zusätzlich zu meinen B(r)eikost-entspannt-Workshops ich empfehlen kann. Das Buch "Breifrei: Einmal kochen, alle essen mit" von Tatje Bartig-Prang erklärt sehr umfassend mit viel Charme und dem einen oder anderen kleinen Seitenhieb, welche Vor- und Nachteile diese Form von Beikost hat. 
Auf 55 Seiten geht es direkt vom Buch in den Kopf: Ist "Alleineessen" gleich "Besseressen"? Ist unsere Angst vor zu wenig Nahrung und damit einer Mangelernährung beim Baby begründet? Wie wird das nach Bedarf gestillte Kind bislang satt, und warum und vorallem WIE kann ich jetzt auf den "Breifahrplan" umsteigen? Wem das viel zu kompliziert ist, der wird in diesem Buch fündig. Mit einem 10 Punkte Schnellstart, dem Blick über den Tellerrand, sowie Fragen die viele Stellen kann man fix in das Prinzip, welches tatsächlich kinderleicht ist, einsteigen.Viele Tipps sind in diesem Buch ebenfalls vorhanden, so gibt es praktische Alltagstipps, wie zum Beispiel ein Foodboard sowie den "immerwährenden Einkauszettel".
Im zweiten Teil des Buches erhkält man 91 Rezepte für den Familientisch, diese sind vielfältig und fix zubereitet, denn eines weiß die Autorin selbst: Mit Baby im Arm kochen, Mehrgänge-Menüs könnten schwierig werden. Alles in allem ist das Buch sehr zu empfehlen und findet nach wie vor einen guten Platz in meinen Beikost-Kursen.
Tatje Bartig-Prang schreibt Bücher für entspannte Familien, die einen lockeren und liebevollen Umgang mit ihrem Baby leben möchten - ihr Erstling "Pipi.Kacka." ist ein freches Praxisbuch über Babys Ausscheidungen & schlaues Wickeln. Und das von der Geburt bis zum routinierten Klogang.
An der Sorbonne, Paris, der Framingham University bei Boston und der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (O.) studierte Tatje Bartig-Prang Kultur- und Kommunikationswissenschaften. Sie hat langjährige Erfahrung als Dozentin und freie Journalistin; seit 2007 arbeitet sie freiberuflich, seit 2011 in eigener Beratungspraxis. Die Redaktion von Fachratgebern, Fortbildungen für pädagogisches und medizinisches Personal sowie Vorträge an Weiterbildungseinrichtungen, Praxen und Instituten sind neben der Arbeit mit privaten Klienten die wichtigsten Pfeiler ihrer Arbeit.
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"Bei dieser Tragehilfe gibt es so ein tolles Zubehörteil, dass das Baby abgeschirmt wird!"
"Bei dieser Bindeweise kannst du dein Baby direkt in die Tuchbahn bringen, sodass es seine Ruhe hat!".
Die folgenden wichtigen Verhaltensregeln vermindern das Risiko für den plötzlichen Kindstod und sollten daher grundlegend beherzigt werden:
- Das Baby wächst in rauchfreier Umgebung auf. Idealerweise raucht keiner der Erwachsenen, insbesondere nicht innerhalb der Wohn- und Schlafräume.
- Das Baby schläft auf dem Rücken.
- Das Baby schläft in einem gut passenden Schlafsack.
- Keine Decken, Kissen oder Kuscheltiere können nachts sein Gesicht abdecken.
- Das Baby schläft im selben Zimmer wie seine Bezugspersonen.
- Das Baby wird gestillt. Dies senkt das Risiko in besonderem Maße.
In Punkt drei deutlich beschrieben: das Gesicht des Babys sollte nicht bedeckt sein.

- Achte darauf, dass dein Baby immer gut gestützt ist währenddessen du es trägst, so verhinderst du das Zusammensacken. Sollte dir auffallen, dass der Rücken deines Babys besonders rund aussieht oder zur Seite gekrümmt ist, richte es direkt auf und straffe Tragehilfe bzw. -tuch gewissenhaft nach.
- Trage dein Baby immer aufrecht. Nur in der aufrechten Trageposition ist eine ausreichende Stützung gewährleistet. Deshalb raten Fachleute vom Tragen in der liegenden Position (Wiegeposition) ab.
- Kinn und Brustkorb dürfen sich nicht berühren. Das gilt sogar ganz allgemein… Sackt der Kopf deines Babys auf den Brustkorb, drücken bis zu 25% seines Gesamtgewichtes darauf und erschweren so die Atmung enorm. Werden Rücken und Nacken beim Tragen gut gestützt, verhinderst du automatisch, dass dies passiert.
- Keinen Stoff über das Gesicht führen. Tragehilfen und Tragetücher bieten dir meist die Möglichkeit, den Kopf deines Babys variabel zu stützen. Als Trageberaterin empfehle ich entweder des Stützen des Kopfes mit einer waagerecht verlaufenden Kopf- bzw. Nackenstütze bis maximal zum Atlasknochen (etwa Höhe der Ohren) oder diagonal über den Hinterkopf (das Gesicht bleibt frei). So ist immer sichergestellt, dass dein Baby genug frische Luft bekommt.
- Die Kleidung bewusst wählen. Stell dir vor, du trägst einen Strickpulli, einen bauschigen Schal, eine euch umschließende Jacke und dein Baby trägt eine warme Mütze samt Schal. Dann kann es schnell passieren, dass du keine freie Sicht auf das Gesicht deines Babys hast. Wähle eure Kleidung also immer so, dass genug frische Luft zu deinem Baby kommt.
