Bauch- und Narbenpflege für Mütter

Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit in deinem Leben. Es wächst neues Leben heran, und das ist unglaublich, wunderbar und doch auch faszinierend. Der Körper jeder werdenden Mutter wird in der Schwangerschaft einige Strapazen ausgesetzt. Gerade beim Thema Haut wird allerlei Dehnung abverlangt. Was du dir und deinem Körper Gutes tun kannst, liest du in diesem Artikel.Kaiserschnitt Bauchpflege Dehnungsstreifen Narbenpflege

In der Schwangerschaft nimmt man unweigerlich zu, der Bauch wird größer. Manche Frauen bringen 20kg und mehr vor der Geburt auf die Wage. Die Haut wird unheimlich gedehnt und soll, so wünschen es sich viele, nach der Geburt möglichst wieder zurück in die Ursprungsposition. Unser Körper ist zwar, dank der Natur darauf vorbereitet, doch was bleibt sind oft Schwangerschaftsstreifen. Wenn das Bindegewebe zu stark beansprucht wird, reißen die Fasern und es entstehen die unbeliebten Dehnungsstreifen, die so genannten Striae cutis distensae. Zu Beginn leuchten sie rötlich bis violett, später ziehen sich die Risse zusammen. Sie können sich zwar nicht zurückbilden, verblassen aber schlussendlich zu weißliche Linien.

Deshalb solltest du bereits in der Schwangerschaft kleine Streicheleinheiten für deinen Bauch in deinen Alltag einbauen. Mit einer möglichst frühzeitigen Bauchpflege können Schwangere das Risiko von Dehnungsstreifen minimieren, den lästigen Juckreiz hinten anstellen und nebenbei sogar den Kontakt zu ihrem Kind intensivieren.

Zweifelsohne wird die Haut am Bauch am meissten gedehnt, doch auch Po und Oberschenkel können durch neue Fettpölsterchen gedehnt werden. Zudem werden deine Brüste voller und somit auch hier die Haut strapaziert. Bei einer effektiven Vorsorge wird die Durchblutung gefördert und die beanspruchte Haut elastisch gehalten.

Schwangerschaftstipps für deinen Bauch:

  • sorge für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – am besten Wasser oder ungesüßte Tees
  • halte dich an eine ausgewogene Ernährung für dich
  • bevor der Bauch größer wird: rechtzeitig mit der Hautpflege beginnen
  • Po, Oberschenkel und Brüste nicht vergessen
  • direkt nach dem Duschen oder Baden ist der perfekte Zeitpunkt für eine Bauchpflege in der Schwangerschaft
  • in Bewegung bleiben ist wichtig für die Muskulatur und somit für das Bindegewebe – Spaziergänge, Yoga, Schwimmen oder (Schwangerschafts-)Gymnastik eigen sich für werdende Mütter besonders gut

Um die Haut geschmeidig und elastisch zu halten, eignen sich Zupfmassagen und kreisende Bewegungen besonders gut. Ob du dabei pflegende Öle, Cremes oder deine Lieblingsbodylotionen verwendest, ist dabei ganz dir überlassen. Achte dabei auf hochwertige Inhaltsstoffe! Solltest du dir bei den Ölen unsicher sein, so frage hierzu am besten deine Hebamme. Iin der Aromatherapie sind Auswirkungen auf den Blutdruck möglich oder es kann zu einem vorzeitigen Einsetzen der Wehen kommen.

Kaiserschnitt - die Zeit danach

Damit deine Kaiserschnittnarbe nach der Geburt gut verheilt, kannst du einige Dinge beachten. Am Anfang solltest du starke, ruckartige Bewegungen, schweres Heben und alles, was deine Körpermitte belastet, vermeiden. Auch Kleidung solltest du mit bedacht wählen, sodass nichts auf deine Wunde drückt. Die Naht kannst du mit mit lauwarmen Wasser reinigen und sonst trocken und sauber halten. Sobald deine Narbe äußerlich abgeheilt, und die Kruste abgefallen,die Schnittstelle nicht mehr so stark gerötet ist, kannst du mit der Pflege der Narbe starten. Die Durchblutung sollte nachhaltig gefördert werden, die sgeht mit Massagen, Vibration, z.B mit deiner elektrischen Zahnbürste (Handstück). Eine geegignete Creme kann dir zusätzlich helfen, dass die Narbe mit der Zeit noch mehr verblasst. Fahre mit dem Finger von der einen Seite der Narbe zur anderen. Verschiebe den oberen und unteren Rand gegeneinander, wie bei einem Reißverschluss. Das kannst du so oft wiederholen, wie es dir angenehm ist. Bei einer leichte Massagen wird die Durchblutung angeregt, dies hilft der Wundheilung. Auch ausreichendes Trinken und Bewegung hilft, dass das Gewebe heilen kann. Äußerlich heilt deine Narbe sehr schnell, beachte, dass es innerlich länger dauert. Vermeide daher unbedingt jede Zugbelastung auf den Bauch.

Bei einem Kaiserschnitt werden wichtige Lymphgefäße und Meridiane gestört.  Taubheitsgefühl, Druckempfindlichkeit oder auch Schmerzen können dich nach deiner Schnittgeburt immernoch begleiten. In diesem Fall kannst du die Narbe bei einem Heilpraktiker z.B entstören lassen. Wertvolle Tipps liefert auch Nils Bringeland zum Thema Narbenpflege, z.B mit Honig zur Wundversorgung.

Tags: Schwangerschaft, Sport, Ernährung

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